{"id":1735,"date":"2017-04-13T13:56:07","date_gmt":"2017-04-13T11:56:07","guid":{"rendered":"https:\/\/forschungingotha.wordpress.com\/?p=1735"},"modified":"2017-08-07T14:51:34","modified_gmt":"2017-08-07T12:51:34","slug":"stipendiatenkolloquien-am-20-april-2017-jacob-schilling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/archives\/1735","title":{"rendered":"Stipendiatenkolloquien am 20. April 2017: Jacob Schilling"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag, <strong>20. April 2017,<\/strong> laden wir herzlich ein zum Kolloquium von <strong>Jacob Schilling (Hamburg)<\/strong>, Herzog-Ernst-Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung am Forschungsstandort Gotha. Er spricht um <strong>16:30 Uhr (s.t.)<\/strong> \u00fcber <strong>\u201cGelehrte Praktiken in der Erforschung der Vergangenheit am Beispiel von Caspar Sagittarius (1643\u20131694)\u201d.<\/strong> Interessierte Zuh\u00f6rer sind herzlich willkommen. Der Vortrag findet im Seminarraum des Forschungszentrums (\u201cPagenhaus\u201d) auf Schloss Friedenstein statt. Hier eine kurze Einf\u00fchrung:<\/p>\n<p>Caspar Sagittarius, Professor der Geschichte an der Universit\u00e4t Jena von 1675 bis 1694, steht f\u00fcr die Abkehr von der Universalgeschichte und die bewu\u00dfte Hinwendung zu einer deutschen Territorialgeschichte auf quellenkundlicher Basis. Neben seiner historiographischen T\u00e4tigkeit, die ihm sp\u00e4ter den Titel des Ernestinischen \u201eHistoricus saxonicus\u201c eintrug, war er ein selbst unter den Bedingungen der fr\u00fchneuzeitlichen Universit\u00e4t \u00e4u\u00dferst streitbarer Geist, der sich in zahlreiche Konflikte innerhalb der Universit\u00e4t sowie mit oder an den Ernestinischen H\u00f6fen verwickeln lie\u00df, und sich au\u00dferdem rege an konfessionellen Polemiken beteiligte. Seine weitgehend erhaltene umfangreiche Korrespondenz l\u00e4\u00dft es zu, die Bedingungen und Auspr\u00e4gungen einer Gelehrtenexistenz im sp\u00e4ten 17.\u00a0Jahrhundert in seiner vollen Breite zu rekonstruieren. Wegen seiner fehlenden Scheu, \u00fcber finanzielle Angelegenheiten zu schreiben, lassen sich bei ihm zudem sehr gut \u201ewissens\u00f6konomische\u201c Aspekte der Gelehrsamkeit festmachen. Im Mittelpunkt steht dabei Sagittarius\u2018 Historia der Grafschaft Gleichen (1732). Die Werk- und zugleich Leidensgeschichte dieses Buches kann exemplarisch die M\u00f6glichkeiten und Grenzen historischen Arbeitens der Zeit aufzeigen.<\/p>\n<p><strong>Jacob Schilling <\/strong>hat Neuere Geschichte, Alte Geschichte und Politikwissenschaft an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin studiert. Von 2014 bis 2016 war er Mitarbeiter im DFG-Projekt \u201eHistorisches Wissen aus Archiven\u201c an der Universit\u00e4t Hamburg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-erfurt.de\/fileadmin\/user-docs\/FGE\/Veranstaltungen_2017\/HES_2017\/Aushang_Schilling_Stipendiatenkolloquium.pdf\" target=\"_blank\">Zur Ank\u00fcndigung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag, 20. April 2017, laden wir herzlich ein zum Kolloquium von Jacob Schilling (Hamburg), Herzog-Ernst-Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung am Forschungsstandort Gotha. Er spricht um 16:30 Uhr (s.t.) \u00fcber \u201cGelehrte Praktiken in der Erforschung der Vergangenheit am Beispiel von Caspar Sagittarius (1643\u20131694)\u201d. Interessierte Zuh\u00f6rer sind herzlich willkommen. 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