{"id":2029,"date":"2017-06-26T10:17:47","date_gmt":"2017-06-26T08:17:47","guid":{"rendered":"https:\/\/forschungingotha.wordpress.com\/?p=2029"},"modified":"2017-08-07T14:50:41","modified_gmt":"2017-08-07T12:50:41","slug":"gastvortrag-am-29-06-michael-matzke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/archives\/2029","title":{"rendered":"Gastvortrag am 29. Juni 2017: Michael Matzke"},"content":{"rendered":"<p>Am <strong>29. Juni 2017<\/strong> begr\u00fc\u00dfen wir <strong>Dr. Michael Matzke (Basel\/Freiburg)<\/strong> am Forschungszentrum Gotha f\u00fcr einen Gastvortrag zum Thema <strong>\u201cAuf der Suche nach der authentischen Antike. Giovanni da Cavino und die Paduaner\u201d<\/strong>. Die Veranstaltung beginnt um <strong>17.15 Uhr<\/strong> im Seminarraum, der Eintritt ist \u2013 wie immer \u2013 frei. \u00dcber zahlreiche interessierte Zuh\u00f6ren freuen wir uns.<\/p>\n<p><strong>Eine kurze Einf\u00fchrung:<\/strong><br \/>\nDie Renaissance ist nicht nur ein intellektueller Prozess, der auf Literatur und \u00dcberlieferung beruhte. Auch die bildenden K\u00fcnste, St\u00e4dte und Alltagsgegenst\u00e4nde sollten nach dem Vorbild der Antike erneuert werden. So wurden antike Kunst- und Alltagsobjekte als authentische Zeugnisse der idealisierten Vergangenheit gesammelt. Man imitierte aber auch antike Bildwerke und versuchte sie zu \u00fcbertreffen \u2013 nicht nur k\u00fcnstlerisch, sondern auch technisch. Ein Zentrum f\u00fcr die Auseinandersetzung mit der Antike war die venezianische Universit\u00e4tsstadt Padua. Dort entstanden zahlreiche Werke nach antiken Vorbildern (<em>all\u2019antica<\/em>). Einer der wichtigsten Meister derartiger Werke war Giovanni da Cavino (1500-1570), der in Zusammenarbeit mit Alessandro Bassano und anderen Sammlern und Gelehrten die allseits gesch\u00e4tzten Sesterzen der Caesaren k\u00fcnstlerisch und technisch so perfekt nachschuf, teils sogar gegen\u00fcber den antiken Vorlagen \u201everbesserte\u201c, dass sie noch heute immer wieder f\u00fcr antike Originale gehalten werden.<br \/>\nDas Basler Amerbach-Kabinett verf\u00fcgt \u00fcber einen weltweit einzigartigen Bestand an <em>all\u2019antica<\/em>-Medaillen und Plastiken der Renaissance, deren Provenienz Einblicke in diese praktische und handgreifliche Auseinandersetzung von K\u00fcnstlern und Sammlern mit der antiken Sachkultur gibt.<\/p>\n<p><strong>Dr. Michael Matzke<\/strong> ist seit 2006 Kurator am M\u00fcnzkabinett des Historischen Museums Basel und arbeitet zudem seit 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Inventar der Fundm\u00fcnzen der Schweiz (IFS, Bern).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-erfurt.de\/fileadmin\/user-docs\/FGE\/Veranstaltungen_2017\/Aushang_Matzke_web.pdf\">Zur Ank\u00fcndigung<\/a><\/p>\n<p><strong>Abbildung:<\/strong> Giovanni da cavino, alessandro bastiano e giovanni da cavino, 1538, https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Giovanni_Cavino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29. 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