{"id":4339,"date":"2019-11-11T10:00:02","date_gmt":"2019-11-11T09:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/?p=4339"},"modified":"2021-09-01T18:00:22","modified_gmt":"2021-09-01T16:00:22","slug":"universitaet-und-residenz-wissenschaft-und-sammlung-goettingen-und-gotha-eine-beziehungsgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/archives\/4339","title":{"rendered":"Universit\u00e4t und Residenz, Wissenschaft und Sammlung, G\u00f6ttingen und Gotha. Eine Beziehungsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Workshop des Sammlungs- und Forschungsverbunds Gotha<\/strong><br \/>\n<strong>11.-12. Dezember 2019<\/strong><br \/>\n<strong>Forschungszentrum Gotha der Universit\u00e4t Erfurt, Vortragssaal<\/strong><\/p>\n<p>Konzeption und Leitung: Dr. des. <a href=\"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/matthias-rekow\/mehr-zu-matthias-rekow\">Matthias Rekow<\/a>, PD Dr. Julia A. Schmidt-Funke<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4tsstadt G\u00f6ttingen und die Residenzstadt Gotha scheinen auf den ersten Blick nicht viel miteinander gemein zu haben. Steht G\u00f6ttingen mit seiner lebendigen Universit\u00e4t f\u00fcr die fast zweihundertj\u00e4hrige Tradition akademischer Forschung, erscheint in Gotha die Dominanz von Hof und Adelskultur ungebrochen. Diese augenscheinliche Differenz beider St\u00e4dte heuristisch nutzbar zu machen, ist das Anliegen des Workshops &#8222;Universit\u00e4t und Residenz, Wissenschaft und Sammlung, G\u00f6ttingen und Gotha. Eine Beziehungsgeschichte&#8220;.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt ist dabei die Beobachtung, dass es von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die erste H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts intensive Kontakte zwischen G\u00f6ttingen und Gotha gab, die sich als Beziehung zweier Sammlungs- und Forschungsstandorte beschreiben lassen. Aufgrund von Lehrer-Sch\u00fcler-Verh\u00e4ltnissen, famili\u00e4ren und gesch\u00e4ftlichen Verbindungen bestanden teils enge personelle Kontakte, die den Transfer bzw. die Zirkulation von Personen, Ideen, Verfahrensweisen und Objekten erm\u00f6glichten. Diese regen Beziehungen werfen die Frage auf, welche \u00dcbereinstimmungen auf der Ebene der Akteure und Praktiken bestanden. Trotz des unterschiedlichen Status beider Standorte war Austausch gegeben, der \u2013 so stellt es sich zumindest derzeit dar \u2013 erst im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts abnahm.<\/p>\n<p>Aus diesem Befund ergibt sich die Zielstellung des Workshops: Indem der Grad an \u00dcbereinstimmung und Verflechtung zwischen Gotha und G\u00f6ttingen zu unterschiedlichen Zeiten ausgelotet wird, sollen allgemeine Entwicklungen der Sammlungs- und Wissenschaftsgeschichte von besonderen unterschieden werden. Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei zun\u00e4chst auf die spezifische Situation in G\u00f6ttingen und Gotha, doch soll der Workshop es auch erm\u00f6glichen, \u00fcber generelle Unterschiede zwischen Universit\u00e4ts- und Residenzstadt nachzudenken.<\/p>\n<p>Der Workshop steht Interessierten offen. Um eine verbindliche Anmeldung bis 4.12.2019 an <a href=\"mailto:verbund.gotha@uni-erfurt.de\">verbund.gotha<span class=\"atwho-query\">@uni-erfurt.de<\/span><\/a> wird gebeten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Aushang_G\u00f6ttingen-und-Gotha.pdf\">Programm zum Download<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Beitragsbild: Nord-\u00d6stliches Deutschland (1831), aus: Adolf Stieler (Hg.), Hand-Atlas \u00fcber alle Theile der Erde [\u2026] und \u00fcber das Weltgeb\u00e4ude, Gotha: Perthes 1816-34 (Ausschnitt).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Workshop des Sammlungs- und Forschungsverbunds Gotha 11.-12. 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