{"id":4653,"date":"2020-04-14T13:26:52","date_gmt":"2020-04-14T11:26:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/?p=4653"},"modified":"2020-05-07T14:43:35","modified_gmt":"2020-05-07T12:43:35","slug":"krankheit-und-karte-die-gothaer-geomedizinische-kartographie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/archives\/4653","title":{"rendered":"Krankheit und Karte. Die Gothaer geomedizinische Kartographie"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Tobias M\u00f6rike (Museum f\u00fcr Kunst und Gewerbe Hamburg) und\u00a0Petra Weigel (Sammlung Perthes der Forschungsbibliothek Gotha)<\/em><\/p>\n<p>Kreisdiagramme in L\u00e4ndergrenzen geben derzeit die Fallzahlen f\u00fcr Coronainfektionen an, doch wie entstanden Darstellungen f\u00fcr medizinische Karten? Wie wurden Statistik und topographische Informationen f\u00fcr die Medizin zur Beschreibung und Erkl\u00e4rung von Krankheiten nutzbar gemacht? Ein entscheidender Impuls waren die Cholera-Epidemien, die seit den 1830er Jahren Europa in mehreren Wellen erfassten. Sie trafen auf eine sich professionalisierende Kartenpraxis, die Teil der sich im 19. Jahrhundert formierenden Wissenschaften wurde, und auf ein Publikum, das im Umgang mit den sich als Massenmedien etablierenden Karten zunehmend vertrauter wurde.<\/p>\n<p>Als im 19. Jahrhundert die Cholera, von Indien ausgehend auf Europa \u00fcbergriff, entstanden auch geomedizinische Karten, um die Ausbreitung der Krankheit zu veranschaulichen. Die Medizingeschichte listet bis 1850 weit \u00fcber 30 Cholera-Karten auf, von denen eine Reihe auch in der Sammlung Perthes Gotha nachzuweisen sind. Zwei derartige Cholera-Karten gehen auf Kartographen zur\u00fcck, die f\u00fcr den Gothaer Justus Perthes Verlag als dem damals f\u00fchrenden deutschsprachigen Kartenverlag wirkten: Heinrich Berghaus, Autor des Verlagshauses seit den fr\u00fchen 1830er Jahren, entwarf 1847 als einer der letzten Karten seines \u201ePhysikalischen Atlas\u201c einen \u201ePlaniglob zur \u00dcbersicht der geographischen Verbreitung der vornehmsten Krankheiten, denen der Mensch auf der ganzen Erde ausgesetzt ist\u201c und verortete auf einer Nebenkarte in einer zeitlichen Abfolge die weltweiten Ausbr\u00fcche der Cholera als \u201eder verheerendsten Krankheit des 19. Jahrhunderts\u201c (Anm. 1).<\/p>\n<figure id=\"attachment_4654\" aria-describedby=\"caption-attachment-4654\" style=\"width: 214px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-scaled.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4654 size-medium\" src=\"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-730x1024.jpg 730w, https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-768x1077.jpg 768w, https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-1096x1536.jpg 1096w, https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-1461x2048.jpg 1461w, https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Petermann_Cholera-Map_1848_web-scaled.jpg 1826w\" sizes=\"(max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4654\" class=\"wp-caption-text\">August Petermann, Cholera Map of the British Isles, \u00a9 Forschungsbibliothek Gotha, Sammlung Perthes, SPK 547-112085954.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Einen wichtigen Beitrag zur Darstellung der Cholera in Verbindung mit Statistik schuf August Petermann, der 1854 nach Gotha kam und Chefkartograph des Perthes Verlages wurde. Als Sch\u00fcler von Berghaus setzte Petermann neue Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die thematische Kartographie. Ein sinnf\u00e4lliges Zeugnis daf\u00fcr stellt Petermanns \u201eCholera Map of the British Isles\u201c von 1848 dar. In ihr visualisierte Petermann die ersten Ausbr\u00fcche der seit den fr\u00fchen 1830er Jahren in Gro\u00dfbritannien grassierende Seuche, die in London als einer der gr\u00f6\u00dften und am dichtesten besiedelten Stadt des Empire besonders dramatische Folgen hatte (Anm. 2, Abb.). Anl\u00e4sslich des f\u00fcr Gro\u00dfbritannien schwersten Choleraausbruchs von 1848\/49 wertete Petermann, der damals in London als freischaffender Kartograph wirkte und unmittelbarer Zeuge des Verlaufs der Epidemie war, alle Berichte der Cholera-Wellen von 1831 bis 1833 aus, die allein in London 5.000 Tote gefordert hatte. In der Kombination von Bev\u00f6lkerungszahlen, geographische Angaben und Sterbezahlen verdeutlichte die Karte, dass die Krankheit zun\u00e4chst in Hafenst\u00e4tten ausbrach und in dicht bev\u00f6lkerten Vierteln in niedriger Lage besonders viele Opfer forderte. Petermanns Modell war einer der ersten Versuche einer Punktkarte. Er stellte die Todeszahlen im Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerung durch sich abdunkelnde Punkte dar. Petermann kombinierte Diagramme und ein topographisches Bild der britischen Inseln mit einem Stadtplan von London und schuf damit eine der uns heute so vertrauten Informationsgraphiken avant lettre, die in der gegenw\u00e4rtigen Corona-Pandemie die Medien dominieren.<\/p>\n<p>Als Petermanns Karte erschien, war noch nicht klar, wie und warum die Cholera ausbrach. 1855 wies der englische Arzt John Snow auf den engen Zusammenhang zwischen verunreinigtem Trinkwasser und Cholerainfektionen hin und damit auf einen der wichtigsten \u00dcbertragungswege der Krankheit (Anm. 3). Die medizinische Ursachenforschung steckte um 1850 jedoch noch in ihren Anf\u00e4ngen. Geleitet wurde sie von der die Medizingeschichte bis weit in das 19. Jahrhundert pr\u00e4genden Miasmentheorie, so dass die fr\u00fchen Forschungen des italienischen Anatomen Filippo Pacini v\u00f6llig unbeachtet blieben, der schon 1854 das <em>Vibrio cholerae<\/em> beschrieben und damit die bakteriologische Ursache der Krankheit erkannt hatte und dem zu Ehren das Bakterium heute benannt ist (Anm. 4). Vertreter der Miasmentheorie machten hingegen Umweltfaktoren wie Luft oder Boden als Ausl\u00f6ser der Krankheitsbr\u00fcche aus und negierten eine direkte Infektion von Mensch zu Mensch. So hielt 1851 in \u00c4gypten der \u00f6sterreichische Arzt Franz Pruner die \u201eeigent\u00fcmliche Konstitution der Luftatmosph\u00e4re\u201c f\u00fcr die Cholera verantwortlich und behauptete, dass die Cholera nicht ansteckend w\u00e4re (Anm. 5). In eine \u00e4hnliche, irrige Richtung gingen Erkl\u00e4rungen, die Ende der 1860er Jahre der M\u00fcnchener Chemiker Max von Pettenkofer fand, der die Epidemien auf die Beschaffenheit des Bodens zur\u00fcckf\u00fchrte, der abh\u00e4ngig von seiner Konsistenz die Verbreitung der Cholerakeime bef\u00f6rdere oder verhindere (Anm. 6). Erst 1883 setzte sich der Berliner Mediziner Robert Koch mit dem schon von Pacini verfolgten bakteriologischen Ansatz durch und identifizierte den von ihm als \u201eKommabakterium\u201c bezeichneten Erreger der Cholera, so dass wirkungsvolle Therapien und Gegenma\u00dfnahmen entwickelt werden konnten. So empfahl Koch angesichts der Choleraepidemie 1892 in Hamburg, des bis dahin heftigsten, aber auch letzten Ausbruchs der Krankheit in Deutschland, Ma\u00dfnahmen, die weit \u00fcber die Isolierung von Kranken hinausgingen, sondern \u2013 wie im derzeitigen globalen Corona-Lockdown \u2013 auf die Eind\u00e4mmung der Infektion durch gezielte Unterbindung sozialer Kontakte setzte: Schulschlie\u00dfungen, Versammlungsverbot, Einstellung industrieller Produktion, Stopp der Auswanderung, deren Drehkreuz Hamburg war (Anm. 7).<\/p>\n<p>Zugleich sch\u00e4rfte die Cholera das die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts tiefgreifend erfassende sozialhygienische Bewusstsein. Wie keine andere Krankheit des 19. Jahrhunderts machte die Cholera den Zusammenhang zwischen den Epidemiewellen und den katastrophalen hygienischen und wohnlichen Verh\u00e4ltnissen in den St\u00e4dten Europas sichtbar, deren dichtgeballte Bev\u00f6lkerung am st\u00e4rksten von der Seuche betroffen wurde. Diese Evidenz bildet auch Petermanns Cholera-Karte ab: Mit seiner neuartigen Kartensprache zeigte Petermann, dass die Zentren einer ungebremsten Fr\u00fchkapitalisierung und nichtregulierten Urbanisierung wie London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Leeds und Dublin die Hotspots der Choleraausbr\u00fcche auf den Britischen Inseln waren und leistete damit einen gewichtigen kartographischen Beitrag zur Erkl\u00e4rung der epidemischen Verlaufsformen der Infektionskrankheit in Europa. Die Cholera wurde, neben Tuberkulose und Typhus, zu einer der entscheidenden Antriebskr\u00e4fte eines nach hygienischen Prinzipien ausgerichteten Umbaus der Wohnquartiere, der Trinkwasserversorgung, der Abwasser- und M\u00fcllbeseitigung sowie des Bestattungswesens der europ\u00e4ischen St\u00e4dte des 19. Jahrhunderts. Snow, Pettenkofer und Koch, so unterschiedlich sie in ihren Auffassungen \u00fcber die Ursachen der Cholera auch immer waren, geh\u00f6rten deshalb als Sozialhygieniker auch zu den wichtigsten Protagonisten einer modernen Hygiene- und Gesundheitsf\u00fcrsorgebewegung.<\/p>\n<p>Anm. 1<\/p>\n<p>Berghaus, Hermann: Physikalischer Atlas, 7. Abteilung Anthropographie, Nr. 2, Gotha: Perthes, 1847 [laut Berghaus\u2019 Erl\u00e4uterungen zur Karte]; <a href=\"https:\/\/www.oldmapsonline.org\/map\/rumsey\/2515.064\">https:\/\/www.oldmapsonline.org\/map\/rumsey\/2515.064<\/a> | Camerini, Jane R.: Heinrich Berghaus\u2019s Map of Human Diseases, in: Med Hist Suppl. 20 (2000), S. 186\u2013208; <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2530997\/pdf\/medhistsuppl00027-0191.pdf\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2530997\/pdf\/medhistsuppl00027-0191.pdf<\/a> | Koch, Tom: Disease Maps. Epidemics on the Ground. Chicago, Ill.: University of Chicago Press, 2011.<\/p>\n<p>Anm. 2<\/p>\n<p>Petermann, August: Statistical Notes to the Cholera Map of the British Isles, London: John Betts 1848 | Jusatz, Helmut J.: Die geographisch-medizinische Erforschung von Epidemien, in: Petermanns Geographische Mitteilungen 86 (1940), S. 201-204 mit Tafel 23 (Faksimile von Petermanns Cholera-Map) | Camerini (wie Anm. 1), S. 203, 206 (hier auch \u00e4ltere Literatur) | Den Seuchen auf der Spur. 200 Jahre Infektionskrankheiten im Kartenbild, Ausstellungskatalog. Texte von Holger Scharlach, Hannover: Nieders\u00e4chsisches Gesundheitsamt Hannover, 2012; Online-Ressource des Katalogs zug\u00e4nglich \u00fcber: <a href=\"https:\/\/www.nlga.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles_service\/ausstellung_den_seuchen_auf_der_spur\/den+Seuchen+auf+der+Spur-105707.html\">https:\/\/www.nlga.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles_service\/ausstellung_den_seuchen_auf_der_spur\/den+Seuchen+auf+der+Spur-105707.html<\/a> | Weninger, Beate: August Petermann (1848), Cholera Map of the British Isles showing the Districts attacked in 1831, 1832, 1833 (2012); <a href=\"https:\/\/bk.dgfk.net\/2012\/09\/01\/308\/\">https:\/\/bk.dgfk.net\/2012\/09\/01\/308\/<\/a>.<\/p>\n<p>Anm. 3<\/p>\n<p>Vinten-Johansen, Peter: Cholera, Chloroform, and the Science of Medicine. A Life of John Snow. New York [u.a.]: Oxford Univ. Press, 2003.<\/p>\n<p>Anm. 4<\/p>\n<p>Schmiedebach, Heinz-Peter: Pacino, Filippo, in: Enzyklop\u00e4die Medizingeschichte, Berlin\/New York: De Gruyter, 2005, S. 1087.<\/p>\n<p>Anm. 5<\/p>\n<p>Pruner, Franz: Die Weltseuche Cholera oder Die Polizei der Natur. Erlangen: Palm und Enke, 1851.<\/p>\n<p>Anm. 6<\/p>\n<p>Raschke, Gregor: Die Choleratheorie Max von Pettenkofers im Kreuzfeuer der Kritik. Die Choleradiskussion und ihre Teilnehmer, Dissertation, M\u00fcnchen: Technische Universit\u00e4t, 2007; <a href=\"http:\/\/mediatum.ub.tum.de\/doc\/646039\/document.pdf\">http:\/\/mediatum.ub.tum.de\/doc\/646039\/document.pdf<\/a><\/p>\n<p>Anm. 7<\/p>\n<p>Evans, Richard J.: Tod in Hamburg. Stadt, Gesellschaft und Politik in den Cholera-Jahren 1830-1910, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1996 | Wunder, Olaf: Als der Tod nach Hamburg kam, in: Unser Hamburg 12 (2019), 2, S. 94-102.<\/p>\n<p>Alle Internet-Ressourcen wurden am 13.04.2020 eingesehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Tobias M\u00f6rike (Museum f\u00fcr Kunst und Gewerbe Hamburg) und\u00a0Petra Weigel (Sammlung Perthes der Forschungsbibliothek Gotha) Kreisdiagramme in L\u00e4ndergrenzen geben derzeit die Fallzahlen f\u00fcr Coronainfektionen an, doch wie entstanden Darstellungen f\u00fcr medizinische Karten? Wie wurden Statistik und topographische Informationen f\u00fcr die Medizin zur Beschreibung und Erkl\u00e4rung von Krankheiten nutzbar gemacht? Ein entscheidender Impuls waren die &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/archives\/4653\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKrankheit und Karte. Die Gothaer geomedizinische Kartographie\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":4654,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[299,170,202,174],"tags":[],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4653"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4653"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4659,"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4653\/revisions\/4659"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}