{"id":704,"date":"2014-12-15T08:50:36","date_gmt":"2014-12-15T07:50:36","guid":{"rendered":"http:\/\/forschungingotha.wordpress.com\/2014\/12\/15\/schlusselubergabe-im-perthesforum-gotha\/"},"modified":"2017-09-09T11:39:05","modified_gmt":"2017-09-09T09:39:05","slug":"schlusselubergabe-im-perthesforum-gotha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/archives\/704","title":{"rendered":"Schl\u00fcssel\u00fcbergabe im Perthesforum Gotha"},"content":{"rendered":"<p>Am 27. November 2014 fand die Schl\u00fcssel\u00fcbergabe im Perthesforum in Gotha statt.<\/p>\n<p>Einzug der Nutzer im Th\u00fcringens gr\u00f6\u00dftes Kulturbauprojekt<\/p>\n<p>Am 31. Januar 2012 wurde mit der feierlichen Enth\u00fcllung des Bauschildes das Startsignal f\u00fcr die Sanierung und Einrichtung des \u201ePERTHESFORUM\u201cs in Gotha gegeben. Am heutigen Tag \u00fcbergab Oberb\u00fcrgermeister Knut Kreuch im Beisein des Th\u00fcringer Landtagspr\u00e4sidenten Christian Carius, des Th\u00fcringer Kultusministers Christoph Matschie und der Staatssekret\u00e4rin des Th\u00fcringer Ministeriums f\u00fcr Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Staatssekret\u00e4rin Inge Klaan, die symbolischen Schl\u00fcssel an die drei Nutzer des Objektes.<\/p>\n<p>Der Geb\u00e4udekomplex, der Th\u00fcringens gr\u00f6\u00dftes Kulturbauprojekt darstellt, wird zur neuen Heimst\u00e4tte f\u00fcr das Depot und die Werkst\u00e4tten des \u201eBarocken Universum Gotha\u201c. Bund, Freistaat und Kommune investieren in das Gro\u00dfprojekt gemeinsam insgesamt rund 18,2 Millionen Euro.<\/p>\n<p>\u201eDas \u201aPERTHESFORUM\u2019 ist einer der wichtigsten Bausteine im Fundament unseres \u201aBarocken Universums Gotha\u2019, dessen internationale Bedeutung durch die Investitionen von Bund, Land und Kommune deutlich unterstrichen wird\u201c so Oberb\u00fcrgermeister Knut Kreuch. Durch Sanierung und Umbau des Geb\u00e4udekomplexes des ehemaligen Perthes-Verlages werden bis zum Herbst 2015 neben dem Th\u00fcringischen Staatsarchiv Gotha Teile des Depots der Forschungsbibliothek Gotha, die Depots der Museen und Werkst\u00e4tten f\u00fcr alle Einrichtungen untergebracht. Damit wird die n\u00f6tige Baufreiheit auf Schloss Friedenstein f\u00fcr zuk\u00fcnftige Sanierungsma\u00dfnahmen geschaffen. Gleichzeitig kann dadurch mehr Ausstellungsfl\u00e4che gewonnen werden.<\/p>\n<p>Im PERTHESFORUM stehen insgesamt 11.000 m\u00b2 Fl\u00e4che zur Verf\u00fcgung, davon den drei Einrichtungen:<\/p>\n<ol start=\"1\" type=\"1\">\n<li>Stiftung Schloss Friedenstein Gotha: ca. 4400 m\u00b2<\/li>\n<li>Th\u00fcringer Staatsarchiv: ca. 2400 m\u00b2<\/li>\n<li>Universit\u00e4ts- und Forschungsbibliothek: ca. 1700 m\u00b2 .<\/li>\n<\/ol>\n<p>(der Rest sind Verkehrs- und Technikfl\u00e4chen)<\/p>\n<p>Im Zuge der Umbau- und Sanierungsma\u00dfnahmen am Herzoglichen Museum und PERTHESFORUM Gotha wurde von der Stadt Gotha ein bundesweiter zweiphasiger Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgelobt. Unter dem Titel \u201eBarockes Universum Gotha\u201c sollte ein stadtraumverbindendes Kunstwerk, ein Symbol mit Wiedererkennungswert geschaffen werden, das die beiden Objekte sowie das Schloss Friedenstein miteinander verbindet.<\/p>\n<p>Ausgew\u00e4hlt wurde die Arbeit der K\u00fcnstlerin Christine Bergmann aus Halle, die f\u00fcr einen Teil der S\u00fcdfassade am PERTHESFORUM in den vermauerten Fenstern eine Art \u201eWunderkammerregal\u201c entworfen hatte. Dieser Entwurf wurde inzwischen umgesetzt und bereichert einen Teil der Fassaden des PERTHESFORUMs. Die Nischen und Laibungen der Fenster wurden in einem matt goldenen Farbton beschichtet, in die figurative Elemente aus emailliertem Blech gesetzt wurden. Die einzelnen Exponate wurden in wei\u00df, leicht hellen Graut\u00f6nen und in matten Pastellt\u00f6nen erlebbar gemacht. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den Sammlungen des Schlosses Friedenstein, den kartografischen Sammlungen sowie den wahrlich umfangreichen Sch\u00e4tzen des \u201eBarocken Universums Gotha\u201c. Hier sind Symbole der naturkundlichen Sammlungen des Schlosses Friedenstein wie zum Beispiel V\u00f6gel auf einem Ast sitzend nach einer Zeichnung von Georg Forster, der Elefant Miss Baba oder eine Schnecke aus den besonderen Exponaten der Kunstkammer zu sehen. Weitere Motive erinnern an die \u00c4gyptische Sammlung oder eine Muschel an ein B\u00fchnendekorationselement des Ekhoftheaters.<\/p>\n<p>Bezug nehmend auf die weiteren Nutzer der Depotr\u00e4ume des PERTHESFORUM Gotha, dem Th\u00fcringischen Staatsarchiv Gotha und der Forschungsbibliothek Gotha mit deren umfangreichen Sammlungen werden verschiedene Wappen oder historische Buchr\u00fccken symbolisiert. Die Darstellung eines Globus\u2019 oder historischer Vermessungsger\u00e4te, wie eines Sextanten aus der Zeit des Barock, erinnern an die herausragende kartografische Sammlung, die ihren Weg nun wieder in das PERTHESFORUM finden wird.<\/p>\n<p>An der Bauma\u00dfnahme beteiligt waren insgesamt 45 Firmen:<br \/>\n11 Firmen waren mit der Planung besch\u00e4ftigt, alle aus Th\u00fcringen, und 34 Firmen mit der Bauausf\u00fchrung (28 aus Th\u00fcringen, 3 aus Sachsen, 2 aus Sachsen-Anhalt und 1 aus Brandenburg).<\/p>\n<p>Nach: <a href=\"http:\/\/www.gotha.de\/service\/aktuell\/pressemitteilungen\/pressemitteilung-detailansicht\/article\/schluesseluebergabe_im_perthesforum_gotha.html\">Pressemitteilung der Stadt Gotha<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 27. November 2014 fand die Schl\u00fcssel\u00fcbergabe im Perthesforum in Gotha statt. Einzug der Nutzer im Th\u00fcringens gr\u00f6\u00dftes Kulturbauprojekt Am 31. 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