{"id":766,"date":"2015-12-02T08:34:27","date_gmt":"2015-12-02T07:34:27","guid":{"rendered":"https:\/\/forschungingotha.wordpress.com\/?p=766"},"modified":"2017-09-09T12:07:09","modified_gmt":"2017-09-09T10:07:09","slug":"tagungsbericht-digital-humanities-in-thuringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gotha3.de\/forschungsblog\/archives\/766","title":{"rendered":"Tagungsbericht: Digital Humanities in Th\u00fcringen"},"content":{"rendered":"<p>Von Anne Greule (Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena) und Wolfgang Runschke (Forschungsbibliothek Gotha)<\/p>\n<p>Veranstaltet vom Netzwerk digitale Geisteswissenschaften an der Universit\u00e4t Erfurt \/ Projekt \u201eDigitale Edition der Briefe Erdmuthe Benignas von Reu\u00df-Ebersdorf\u201c an der Universit\u00e4t Jena (DHnet Jena)<\/p>\n<p>Am 23. Juni 2015 trafen sich an der Universit\u00e4t Erfurt zahlreiche VertreterInnen von Arbeitsgruppen aus dem Bereich der Digital Humanities an th\u00fcringischen Hochschulen, Kultur-, Infrastruktur- und Forschungseinrichtungen. Eingeladen hatten Hendrikje Carius und Ren\u00e9 Smolarski im Namen des \u201aNetzwerks digitale Geisteswissenschaften an der Universit\u00e4t Erfurt\u2018 und Martin Prell im Namen des \u201aDHnet Jena\u2018. Ziel war eine Bestandsaufnahme der laufenden Projekte und digitaler Infrastrukturen sowie ein fachlicher Austausch im Hinblick auf m\u00f6gliche Kooperationen und Synergieeffekte.<\/p>\n<p>Susanne Rau (Erfurt), Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Forschung und Nachwuchsf\u00f6rderung an der Universit\u00e4t Erfurt, gab in ihrer Begr\u00fc\u00dfung die Richtung vor: Es gelte auszuloten, welche Rolle Digital Humanities k\u00fcnftig in den Geisteswissenschaften in Th\u00fcringen spielen sollen.<\/p>\n<p>Ebenso wie an der Universit\u00e4t Erfurt hat sich 2015 auch an der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t (FSU) Jena ein Netzwerk etabliert. Beide entstanden durch Zusammenschluss von Einzelprojekten. Ren\u00e9 Smolarski (Gotha) skizzierte f\u00fcr Erfurt\/Gotha die bisher geleistete Aufbauarbeit und die geplanten weiteren Schritte, w\u00e4hrend Barbara Aehnlich (Jena) und Martin Prell (Jena) die Struktur und die Ziele des Jenaer Netzwerks \u201aDHnet\u2018 vorstellten. Fachspezifisch reichen die Kontakte l\u00e4ngst \u00fcber die Landesgrenzen hinaus. Eine Definition von Digital Humanities wurde wohlweislich vermieden, wie auch die im Folgenden vorgestellten Projekte den Grad der Einbindung von IT sehr unterschiedlich handhabten.<\/p>\n<p>Angela Hammer (Jena) stellte die multimedialen Dienstleistungen der Th\u00fcringischen Universit\u00e4ts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) vor. Das Portfolio der Plattform UrMEL enth\u00e4lt Angebote zur Digitalisierung und Pr\u00e4sentation von Kulturg\u00fctern der Region und liefert die entsprechend angepasste Infrastruktur f\u00fcr unterschiedliche fachspezifische Anforderungen. Die ThULB Jena bietet Unterst\u00fctzung vom Projektdesign bis hin zur Langzeitarchivierung und Nachnutzung der Daten.<\/p>\n<p>Stephan J\u00e4ger, Stephan Tr\u00f6bs und Claus Peter Willich (alle Erfurt) von der Projektgruppe Digitalisierung des Museumsverbandes Th\u00fcringen e. V. berichteten von der digitalen Erfassung dreidimensionaler Objekte an wechselnden Orten im Freistaat, die in die Entwicklung der Museumsdatenbank digiCULT eingebunden ist.<\/p>\n<p>Jeannette Godau (Weimar) stellte das Digitale Archiv der Reformation vor. In diesem Gemeinschaftsprojekt des Th\u00fcringischen Hauptstaatsarchivs Weimar, des Hessischen Staatsarchivs Marburg, des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt und der ThULB Jena werden Visitationsprotokolle aus der Zeit von 1528 bis 1564 pr\u00e4sentiert. Diese Quellen gelten als instruktive Schl\u00fcsseldokumente zur Durchsetzung der lutherischen Lehre. Die Dokumente sind georeferenziert, so dass Ortschaften \u00fcber eine Karte gesucht werden k\u00f6nnen; die Personen wurden mit Normdaten verkn\u00fcpft. Dar\u00fcber hinaus werden Transkriptionen in modernem Deutsch und Literaturhinweise angeboten.<\/p>\n<p>Zudem arbeiten die sechs Th\u00fcringischen Staatsarchive und die ThULB Jena an der Digitalisierung aller seriellen gedruckten Quellen zur parlamentarischen Geschichte Th\u00fcringens und seiner Vorg\u00e4ngerstaaten. Die Titel historischer Gesetze sind in XML erfasst und recherchierbar. Um die Zug\u00e4nglichkeit zu den Quellen zu erleichtern, werden sukzessive die vorhandenen Register abgeschrieben. Perspektivisch ist geplant, soweit m\u00f6glich, die Texte mit OCR aufzubereiten. Die Zug\u00e4nglichkeit wird durch ein Gesamtregister erleichtert und soll auch solche Texte erfassen, die noch kein Register haben. Als Zielgruppe sollen neben den in Forschung und Lehre T\u00e4tigen auch JuristInnen angesprochen werden.<\/p>\n<p>In Kooperation mit dem digiCULT-Verbund nahm ANDREAS CHRISTOPH (Jena) vom Ernst-Haeckel-Haus der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena die objekt- und sammlungsbezogene Wissenschaftsgeschichte in den Blick. In Zusammenarbeit mit Studierenden entstanden Objektbiographien, die in digiCULT.web und \u00fcbergeordnete Portale wie die Deutsche Digitale Bibliothek eingespeist wurden.<\/p>\n<p>Derzeit ist ein Kartenportal in Vorbereitung, das Best\u00e4nde aus Bibliotheken, Archiven und Museen erfasst. Angesiedelt am Leopoldina Studienzentrum f\u00fcr Akademien- und Wissenschaftsgeschichte, ist das Kartenportal ein Produkt der Projektgruppe \u2018Kartenarchiv Plus\u2019, die historische Kartenmaterialien, Manuskripte, Periodika, Reisetageb\u00fccher u. a. virtuell verf\u00fcgbar macht. Vor der wissenschaftlichen Erschlie\u00dfung dieser historischen Best\u00e4nde steht hier zun\u00e4chst die grundlegende Erfassung und Anreicherung mit umfangreichen Metadaten an, die Grundlagen f\u00fcr Visualisierungen in Form von Zeitleisten, Verkn\u00fcpfungen zu Zusatzmaterialien, Registereintr\u00e4gen, Transkriptionen sowie Digitorials sind.<\/p>\n<p>Ren\u00e9 Smolarski (Gotha) berichtete \u00fcber das &#8218;Virtuelle Kartenlabor&#8216;, das mit rund tausend Digitalisaten von Karten und erg\u00e4nzenden Archivalien aus der Sammlung des ehemaligen Verlags Justus Perthes experimentiert. Erprobt werden sollen dabei, neben verschiedenen M\u00f6glichkeiten der Anreicherung und Pr\u00e4sentation, auch sogenannte \u201ewebbles\u201c: kleine webbasierte Anwendungen, die von externen Nutzern frei konfigurier- und kombinierbar sind.<\/p>\n<p>Die Forschungsbibliothek Gotha entwickelt ihre digitalen Dienstleistungen insbesondere im Rahmen des Projekts zum Ausbau zur Forschungs- und Studienst\u00e4tte f\u00fcr die Kulturgeschichte<\/p>\n<p>des Protestantismus in der Fr\u00fchen Neuzeit weiter. Wie Hendrikje Carius (Gotha) erl\u00e4uterte, soll eine virtuelle Forschungsumgebung f\u00fcr die Edition, Pr\u00e4sentation und Erforschung der historischen Sammlungen der Bibliothek angeboten werden. Gemeinsam mit Partnern wird dabei f\u00fcr den Bereich Fr\u00fche Neuzeit eine generische Plattform f\u00fcr digitale Editionen erarbeitet.<\/p>\n<p>Goethes Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm Riemer steht im Focus einer Hybrid-Edition von Hector Canal (Weimar) aus dem Goethe- und Schiller-Archiv Weimar. Es handelt sich um ein Korpus von rund 500 Briefen pragmatischen Inhalts, die R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Genese der Werke Goethes zulassen und die bisher nicht ver\u00f6ffentlicht worden sind. Dabei nutzt Canal alle in digitalen Editionen g\u00e4ngigen M\u00f6glichkeiten der Anreicherung, Pr\u00e4sentation und Kommentierung aus.<\/p>\n<p>Christian Hain (Weimar) von der Klassik-Stiftung Weimar berichtete von der Erschlie\u00dfung der etwa 20.000 an Goethe gerichteten Briefe mithilfe von Regesten. Die bisher nur im Druck erschienenen Regestenb\u00e4nde werden nunmehr auch zu gro\u00dfen Teilen online in Form einer Oracle-Datenbank ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Das Projekt von Vera FaSShauer, Daniela Prutscher und Henry Seidel (alle Jena), angesiedelt an der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t, untersucht die Korrespondenz von 24 F\u00fcrstinnen des mitteldeutschen Raumes aus sprachwissenschaftlicher Sicht. Bearbeitet wird ein Korpus von 5.500 Briefen. Zur Analyse wurden \u00fcber 260.000 Tokens gebildet, die den aus Digitalisaten transkribierten Flie\u00dftext um Informationen zu Wortart, Syntax und Themengruppen erweitern. Die Daten werden in der Datenbank ANNIS graphisch aufbereitet und im Repositorium LAUDATIO ver\u00f6ffentlicht und stehen damit anderen Projekten zur Nachnutzung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Einen linguistischen Ansatz verfolgt auch Barbara Aehnlich (Jena), die sich mit der Vermittlung des r\u00f6mischen Rechts in den fr\u00fchneuhochdeutschen Drucken des Klagspiegels von Conrad Heyden und des Laienspiegels von Ulrich Tengler besch\u00e4ftigt. Das Setzen von Tokens f\u00fcr die juristischen Fachbegriffe erfolgt halbautomatisch. Das von ihr eingesetzte Tool LAKomp ist auf die Analyse von Sprachvarianten und Varianten der Grapheme trainiert und lernt im Prozess mit.<\/p>\n<p>Martin Prell (Jena) legt in seiner digitalen Edition der Briefe Erdmuthe Benignas von Reu\u00df-Ebersdorf (1670-1732), die unter anderem einen Beitrag zur Sichtbarmachung der historischen Vielfalt Th\u00fcringens (weiblich, reu\u00dfisch, pietistisch) und der Frage nach der Ausgestaltung weiblicher Regentschaft um 1700 liefern soll, einen Akzent auf die Kombination von digitalem Faksimile, Transkription und Kommentar, da f\u00fcr ihn der optische Befund eine wichtige Rolle bei der inhaltlichen Analyse spielt. Um die Handlungsfelder weiblicher Regentschaft auf kleinstaatlichem Gebiet sichtbar zu machen, werden auch ausgew\u00e4hlte nicht-briefliche Dokumente wie Protokolle, Verordnungen und Karten eingebunden.<\/p>\n<p>Die Korrespondenz des Illuminatenordens wird von Olaf Simons (Gotha) am Forschungszentrum Gotha mit Hilfe eines \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Wikis aufgearbeitet. Damit k\u00f6nnen Interessierte sich an der Transkription von Texten beteiligen. Das Projekt ist also als Work in Progress angelegt; der aktuelle Stand kann dabei mit der Protokollfunktion \u00fcberpr\u00fcft werden. Auf eine vollst\u00e4ndige Aufarbeitung des Korpus wird zugunsten der Edition besonders interessanter St\u00fccke verzichtet. R\u00fcckverfolgbare Links erlauben das nachtr\u00e4gliche Anreichern und Zusammenf\u00fchren von Dokumenten mit neuen Informationen. Wechselbeziehungen k\u00f6nnen aus verschiedenen Perspektiven visualisiert werden.<\/p>\n<p>Swantje Dogunke (Weimar) vom Forschungsverbund Marbach-Weimar-Wolfenb\u00fcttel widmet sich der Aufgabe, die im Verbund vorhandenen Datenbanken besser sichtbar zu machen und neue Projekte einzubinden. Verschiedene Zielgruppen sollen dabei bedarfsorientiert unterst\u00fctzt werden. Das Portal soll Beratung und Tools anbieten und damit eine virtuelle Forschungsumgebung schaffen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einer verl\u00e4sslichen Datenhaltung.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende Diskussion beinhaltete die M\u00f6glichkeiten, Vorteile und Strategien einer th\u00fcringenweiten Vernetzung der einzelnen DH-Arbeitsgruppen. Au\u00dferdem wurden die Bereitstellung einer kooperativ angelegten, gesicherten und nachhaltigen technologischen Infrastruktur und die Einrichtung von Beratungsangeboten thematisiert.<\/p>\n<p><strong>Kurz\u00fcbersicht<\/strong><\/p>\n<p><em>Einf\u00fchrung<\/em><\/p>\n<p>Susanne Rau (Universit\u00e4t Erfurt). Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<p>Hendrikje Carius (Forschungsbibliothek Gotha): Begr\u00fc\u00dfung durch das Netzwerk digitale Geisteswissenschaften an der Universit\u00e4t Erfurt<\/p>\n<p><em>DH-Netzwerke in Th\u00fcringen<\/em><\/p>\n<p>Ren\u00e9 Smolarski (Forschungszentrum Gotha): Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften an der Universit\u00e4t Erfurt<\/p>\n<p>Barbara Aehnlich, Martin Prell (Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena): DHnet Jena<\/p>\n<p><em>Vorstellungen I<\/em><\/p>\n<p>Angela Hammer (Th\u00fcringer Universit\u00e4ts- und Landesbibliothek Jena): Universal Multimedia Electronic Library (UrMEL)<\/p>\n<p>Stephan J\u00e4ger, Stephan Tr\u00f6bs, Claus Peter Willich (Museumsverband Th\u00fcringen e.V., Erfurt): Projektgruppe Digitalisierung des Museumsverbandes Th\u00fcringen e. V.<\/p>\n<p>Lydia Koglin, Rebekka Ladewig (Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar): Virtual Laboratory. Essays and Resources on the Experimentalization of Life, 1830-1930<\/p>\n<p>Lydia Koglin, Rebekka Ladewig (Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar): Virtuelle Forschungsumgebung zur Mediengeschichte<\/p>\n<p>Jeanette Godau (Th\u00fcringisches Hauptstaatsarchiv Weimar): Digitales Archiv der Reformation<\/p>\n<p>Jeanette Godau (Th\u00fcringisches Hauptstaatsarchiv Weimar): Th\u00fcringen &#8211; legislativ &amp; exekutiv<\/p>\n<p>Andreas Christoph (Ernst-Haeckel-Haus Jena): digiCULT<\/p>\n<p>Andreas Christoph (Ernst-Haeckel-Haus Jena): Kartenarchiv Plus<\/p>\n<p><em>Vorstellungen II<\/em><\/p>\n<p>Ren\u00e9 Smolarski (Forschungszentrum Gotha): Virtuelles Kartenlabor<\/p>\n<p>Hendrikje Carius (Forschungsbibliothek Gotha): Studienst\u00e4tte Protestantismus<\/p>\n<p>Hector Canal (Goethe- und Schiller-Archiv Weimar): Hybridedition Johann Wolfgang von Goethe. Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm Riemer<\/p>\n<p>Vera Fa\u00dfhauer, Daniela Prutscher, Henry Seidel (Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena): Fr\u00fchneuzeitliche F\u00fcrstinnenkorrespondenzen im mitteldeutschen Raum<\/p>\n<p>Martin Prell (Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena): Digitale Edition der Briefe Erdmuthe Benignas von Reu\u00df-Ebersdorf (1670-1732)<\/p>\n<p>Barbara Aehnlich (Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena): Sprachwissenschaftliche Untersuchungen zum Klagspiegel Conrad Heydens (1436) und zum Laienspiegel Ulrich Tenglers (1509)<\/p>\n<p>Christian Hain (Klassik Stiftung Weimar): Briefe an Goethe in Regestform. Erschlie\u00dfung \u2013 Edition \u2013 Digitale Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Olaf Simons (Forschungszentrum Gotha): Gothaer Illuminaten-Enzyklop\u00e4die Online<\/p>\n<p><em>Diskussion<\/em><\/p>\n<p>Zuerst erschienen in:<br \/>\nTagungsbericht: Digital Humanities in Th\u00fcringen, 23.06.2015 Erfurt, in: H-Soz-Kult, 13.11.2015, <a href=\"http:\/\/www.hsozkult.de\/conferencereport\/id\/tagungsberichte-6239\">&lt;http:\/\/www.hsozkult.de\/conferencereport\/id\/tagungsberichte-6239&gt;<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Anne Greule (Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena) und Wolfgang Runschke (Forschungsbibliothek Gotha) Veranstaltet vom Netzwerk digitale Geisteswissenschaften an der Universit\u00e4t Erfurt \/ Projekt \u201eDigitale Edition der Briefe Erdmuthe Benignas von Reu\u00df-Ebersdorf\u201c an der Universit\u00e4t Jena (DHnet Jena) Am 23. 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